Schülerschreck

Aus dem Leben einer Grundschullehrerin

RSS Feed

Verwandlung oder Weiterentwicklung?

Von Steffi am 24.3.2013  Kategorie:  Allgemein

Ist das jetzt eine Verwandlung oder eine Weiterentwicklung im Sinne von Verbesserung?
Für mich scheint es eine Verbesserung zu sein.
Seit November 2012 arbeite ich in München in einer Kindertageseinrichtung und qualifiziere mich dort zur Grundschullehrkraft im Erziehungsdienst.

Das Projekt des Freistaates wird am Pädagogischen Institut der Stadt München mit 30 Seminartagen durchgeführt, die alle 2 Wochen als Blockseminar von 3 Tagen stattfinden. Parallel dazu arbeite ich Vollzeit in einer KiTa. (In meinem Fall in einer städtischen Einrichtung, ich habe aber auch Seminarkolleginnen aus Augsburg, Nürnberg, … , die in ihrer Heimatstadt arbeiten und nur für die Seminare nach München kommen.)

Ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Die Arbeit im Kindergarten ist zwar nicht weniger anstrengend als die Schule, sie ist dies aber auf eine andere Art und Weise.
Statt Lehrplandruck habe ich jetzt Zeit für einzelne Kinder, dafür habe ich diese 8h täglich um mich rum (mit dem entsprechenden Lärmpegel), anstatt den Schülern mittags zu entfliehen und nachmittags allein in Ruhe zu arbeiten.
Dieses Arbeiten ist aber nochmal ein sehr großer Unterschied. Als Grundschullehrkraft im Erziehungsdienst habe ich Feierabend wenn ich die Einrichtung verlasse. Wochenende ist Wochenende und Urlaub ist Urlaub. Als Lehrer war immer was zu tun und das schlechte Gewissen, dass noch dieses und jenes Arbeitsblatt zu erledigen wäre, verließ mich nur selten. Dafür hat man als Lehrer regelmäßig “schulfrei” ohne erst Urlaub beantragen zu müssen.
Ja, alles hat seine Vor- und Nachteile, die jeder für sich selbst abwiegen muss.
Ich habe mich für die Zeit nach der Qualifizierung bei der Stadt M als pädagogische Fachkraft im Kindergarten beworben.

Teilbarkeitsregeln in der Grundschule

Von Steffi am 16.9.2012  Kategorie:  Allgemein

Das Wissen über die Teilbarkeitsregeln hilft den Kindern dabei, zu erkennen, ob eine Zahl ohne Rest durch eine andere Zahl teilbar ist. Das erleichtert das Rechnen im Schulalltag, wenn große Zahlen dividiert werden sollen. Die Schüler können eine mögliche Teilbarkeit auf einen Blick erkennen und so bei der schriftlichen Division gleich entscheiden, ob sie die Zahl zum Beispiel auf Anhieb durch 3 teilen können oder einen kleineren Dividenden wählen müssen.

Auch im Alltag kann das Wissen über Teilbarkeitsregeln hilfreich sein. Kann man zum Beispiel einen Zaun über 210 Meter mit 5m langen Brettern verkleiden, ohne Überhang zu haben? Kann die Mutter eine Packung mit 32 Bonbons gerecht auf ihre 3 Kinder aufteilen?

Aus diesem Grund bietet es sich an, die Teilbarkeitsregeln in der 4. Klasse zu behandeln, wenn die Schüler die schriftliche Division behandeln.

Auf den folgenden Seiten habe ich die einzelnen Teilbarkeitsregeln genauer erklärt und auch meine Sequenz zu den Teilbarkeitsregeln eingefügt.

Teilbarkeitsregeln 2, 5 und 10
Teilbarkeitsregeln 3, 6 und 9

Teilbarkeitsregeln für das Teilen durch 2, 5 und 10

Von Steffi am 16.9.2012  Kategorie:  Mathematik

Die Teilbarkeitsregeln für 2, 5 und 10 sind einfach und werden von Kindern und Erwachsenen (ja, auch die Schülereltern lernen noch mit) schnell verstanden.

Um die Teilbarkeit einer Zahl durch 2, 5 oder 10 zu erkennen muss die Endstelle der Zahl betrachtet werden.

Teilbarkeit durch 2
Eine Zahl ist dann durch 2 teilbar, wenn ihre letzte Ziffer durch 2 teilbar ist.
Beispiel: 312 ist durch 2 teilbar; 313 ist nicht durch 2 teilbar.
Das liegt daran, dass die Zehnerstelle einer Zahl immer durch 2 teilbar ist. Es handelt sich hierbei ja um ein Vielfaches von 10 und 10 ist erfahrungsgemäß durch 2 teilbar. (Analog Hunderterstelle, Tausenderstelle, …)

Teilbarkeit durch 5
Eine Zahl ist dann durch 5 teilbar, wenn ihre letzte Ziffer eine 5 oder 0 ist.
Beispiel: 310, 315, 320 sind durch 5 teilbar; 312, 716 sind nicht durch 5 teilbar.
Zahlen sind dann durch 5 teilbar, wenn sie Vielfache von 5 sind. Auch hier reicht es wieder die Endstelle zu betrachten, da 10 und alle Vielfache von 10 immer durch 5 teilbar sind. Handelt es sich bei der Endstelle um eine 0, so geht es nur darum ein Vielfaches von 10 zu teilen. Ist die letzte Ziffer eine 5, ist sie selbstverständlich durch 5 teilbar.

Teilbarkeit durch 10
Eine Zahl ist dann durch 10 teilbar, wenn ihre letzte Ziffer eine 0 ist.
Genauer gesagt ist eine Zahl nur dann ohne Rest durch 10 teilbar, wenn sie keine Einer besitzt, das heißt die Einerstelle unbesetzt und demnach 0 ist.

Unterrichtsstunde zur Teilbarkeit durch 2, 5 und 10: Teilbarkeitsregeln 2-5-10

Die Qual der Wahl der Sitzordnung

Von Steffi am 23.8.2011  Kategorie:  Allgemein

Das Klassenzimmer ist ausgemessen und ich stehe jetzt vor der Qual der Anordnung der Tische.
Nachdem ich bei der aktuell vorherrschenden Hitze wenig Lust habe im Klassenzimmer die Tische zu rücken, habe ich mir die Maße im Publisher eingetragen und verschiedene Sitzordnungen durchgespielt.
Wichtig ist mir, dass Gruppenarbeit schnell und einfach möglich ist und dass auch ein Sitzkreis oder große Probleme (und möglichst ohne Tische zu verrücken) entstehen kann.

[Edit: Es handelt sich um eine 3. Klasse mit 26 Schülern. Die Tafel befindet sich auf der Skizze unten in der Mitte, rechts sind Fenster, links Wand mit Eingangstür, kleinem Einbauregal und kleiner Seitentafel.]

Ich bin mit meinen Entwürfen noch nicht zufrieden und würde mich über Rückmeldungen freuen, was ich anders machen könnte oder was gegebenenfalls für bzw. gegen eine Variante sprechen würde.
Mein Favorit ist momentan Nr. 1. Was meint ihr?

Wie soll ich die Tische in meinem Klassenzimmer anordnen?

View Results

Loading ... Loading ...

1. Gruppentische + Sitzkreis vorne

Vorteile:

  • Gruppenarbeit schnell möglich
  • Gruppen auch für Organisation hilfreich (z.B. Hausaufgaben einsammeln & abgeben)
  • feste Gruppenstrukturen, Gruppe wächst eventuell besser zusammen
  • Tafel kann mit eingebunden werden

Nachteile:

  • wenig Platz für den Sitzkreis
  • größeres Ablenkungs- und Unruhepotential
  • Schüler sitzen enger aufeinander

überarbeitete Versionen mit verschobener Sitzecke:

2. Gruppentische + Sitzkreis hinten

Vorteile:

  • Gruppenarbeit schnell möglich
  • Gruppen auch für Organisation hilfreich (z.B. Hausaufgaben einsammeln & abgeben)
  • feste Gruppenstrukturen, Gruppe wächst eventuell besser zusammen

Nachteile:

  • Tafel kann nicht mit eingebunden werden
  • Schüler sitzen sehr nah beim Lehrer vorne
  • größeres Ablenkungs- und Unruhepotential
  • Schüler sitzen enger aufeinander

3. erweitertes U mit Sitzkreis in der Mitte (die Schüler an den vorderen Tischen sitzen im Kreis und schauen zur Tafel)

Vorteile:

  • wenige direkte Sitznachbarn -> geringeres Unruhepotential
  • Sitzkreis hat Platz und kann sowohl im U, als auch von den Tischen aus stattfinden
  • Anordnung wirkt ruhiger
  • Schüler haben mehr Platz zum Gehen und Sitzen

Nachteile:

  • Gruppenarbeit umständlicher, Schüler müssen sich umsetzen und evtl. Tische schieben
  • organisatorische Vorteile der Gruppen entfallen

Powered By Wordpress || Designed By @ridgey28

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: