Schülerschreck

Aus dem Leben einer Grundschullehrerin

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Es geht wieder los

Von Steffi am 2.4.2016  Kategorie:  Allgemein

5 Wochen bin ich noch zu Hause.
5 Wochen, in denen ich meinen Rhythmus wieder aufs frühe Aufstehen umstellen kann.
5 Wochen, in denen wir uns daran gewöhnen müssen, dass unsere Tochter vom Papa in die Krippe gebracht wird.
5 Wochen um die aktuelle Erkältung vollständig auszukurieren und meine Stimme wieder völlig herzustellen.
5 Wochen, in denen ich mein Arbeitszimmer auf Vordermann bringen muss, damit ich anschließend alles finde und nicht zusätzlich Zeit vergeude.
5 Wochen, die ich auch nutzen möchte um mit der ein oder anderen Freundin noch in Ruhe einen Kaffee zu trinken.

Nächste Woche werde ich in meiner Stammschule vorbeischauen. Vielleicht erfahre ich schon etwas über meinen möglichen Einsatz? Bin ich nur als Springer unterwegs in den Wochen bis zu den Sommerferien oder bekomme ich als Schwangerschaftsvertretung oder Krankheitsvertretung eine feste Klasse in meiner Schule zugeteilt? Ich bin aufgeregt, nervös, unruhig, freue mich aber sehr darauf wieder als Lehrerin vor einer Schulklasse zu stehen.
Fast 4 Jahre sind seit meinem Referendariat vergangen. Eine lange Zeit.
Es geht wieder los!

Verwandlung oder Weiterentwicklung?

Von Steffi am 24.3.2013  Kategorie:  Allgemein

Ist das jetzt eine Verwandlung oder eine Weiterentwicklung im Sinne von Verbesserung?
Für mich scheint es eine Verbesserung zu sein.
Seit November 2012 arbeite ich in München in einer Kindertageseinrichtung und qualifiziere mich dort zur Grundschullehrkraft im Erziehungsdienst.

Das Projekt des Freistaates wird am Pädagogischen Institut der Stadt München mit 30 Seminartagen durchgeführt, die alle 2 Wochen als Blockseminar von 3 Tagen stattfinden. Parallel dazu arbeite ich Vollzeit in einer KiTa. (In meinem Fall in einer städtischen Einrichtung, ich habe aber auch Seminarkolleginnen aus Augsburg, Nürnberg, … , die in ihrer Heimatstadt arbeiten und nur für die Seminare nach München kommen.)

Ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Die Arbeit im Kindergarten ist zwar nicht weniger anstrengend als die Schule, sie ist dies aber auf eine andere Art und Weise.
Statt Lehrplandruck habe ich jetzt Zeit für einzelne Kinder, dafür habe ich diese 8h täglich um mich rum (mit dem entsprechenden Lärmpegel), anstatt den Schülern mittags zu entfliehen und nachmittags allein in Ruhe zu arbeiten.
Dieses Arbeiten ist aber nochmal ein sehr großer Unterschied. Als Grundschullehrkraft im Erziehungsdienst habe ich Feierabend wenn ich die Einrichtung verlasse. Wochenende ist Wochenende und Urlaub ist Urlaub. Als Lehrer war immer was zu tun und das schlechte Gewissen, dass noch dieses und jenes Arbeitsblatt zu erledigen wäre, verließ mich nur selten. Dafür hat man als Lehrer regelmäßig „schulfrei“ ohne erst Urlaub beantragen zu müssen.
Ja, alles hat seine Vor- und Nachteile, die jeder für sich selbst abwiegen muss.
Ich habe mich für die Zeit nach der Qualifizierung bei der Stadt M als pädagogische Fachkraft im Kindergarten beworben.

Teilbarkeitsregeln in der Grundschule

Von Steffi am 16.9.2012  Kategorie:  Allgemein

Das Wissen über die Teilbarkeitsregeln hilft den Kindern dabei, zu erkennen, ob eine Zahl ohne Rest durch eine andere Zahl teilbar ist. Das erleichtert das Rechnen im Schulalltag, wenn große Zahlen dividiert werden sollen. Die Schüler können eine mögliche Teilbarkeit auf einen Blick erkennen und so bei der schriftlichen Division gleich entscheiden, ob sie die Zahl zum Beispiel auf Anhieb durch 3 teilen können oder einen kleineren Dividenden wählen müssen.

Auch im Alltag kann das Wissen über Teilbarkeitsregeln hilfreich sein. Kann man zum Beispiel einen Zaun über 210 Meter mit 5m langen Brettern verkleiden, ohne Überhang zu haben? Kann die Mutter eine Packung mit 32 Bonbons gerecht auf ihre 3 Kinder aufteilen?

Aus diesem Grund bietet es sich an, die Teilbarkeitsregeln in der 4. Klasse zu behandeln, wenn die Schüler die schriftliche Division behandeln.

Auf den folgenden Seiten habe ich die einzelnen Teilbarkeitsregeln genauer erklärt und auch meine Sequenz zu den Teilbarkeitsregeln eingefügt.

Teilbarkeitsregeln 2, 5 und 10
Teilbarkeitsregeln 3, 6 und 9

Teilbarkeitsregeln für das Teilen durch 2, 5 und 10

Von Steffi am 16.9.2012  Kategorie:  Mathematik

Die Teilbarkeitsregeln für 2, 5 und 10 sind einfach und werden von Kindern und Erwachsenen (ja, auch die Schülereltern lernen noch mit) schnell verstanden.

Um die Teilbarkeit einer Zahl durch 2, 5 oder 10 zu erkennen muss die Endstelle der Zahl betrachtet werden.

Teilbarkeit durch 2
Eine Zahl ist dann durch 2 teilbar, wenn ihre letzte Ziffer durch 2 teilbar ist.
Beispiel: 312 ist durch 2 teilbar; 313 ist nicht durch 2 teilbar.
Das liegt daran, dass die Zehnerstelle einer Zahl immer durch 2 teilbar ist. Es handelt sich hierbei ja um ein Vielfaches von 10 und 10 ist erfahrungsgemäß durch 2 teilbar. (Analog Hunderterstelle, Tausenderstelle, …)

Teilbarkeit durch 5
Eine Zahl ist dann durch 5 teilbar, wenn ihre letzte Ziffer eine 5 oder 0 ist.
Beispiel: 310, 315, 320 sind durch 5 teilbar; 312, 716 sind nicht durch 5 teilbar.
Zahlen sind dann durch 5 teilbar, wenn sie Vielfache von 5 sind. Auch hier reicht es wieder die Endstelle zu betrachten, da 10 und alle Vielfache von 10 immer durch 5 teilbar sind. Handelt es sich bei der Endstelle um eine 0, so geht es nur darum ein Vielfaches von 10 zu teilen. Ist die letzte Ziffer eine 5, ist sie selbstverständlich durch 5 teilbar.

Teilbarkeit durch 10
Eine Zahl ist dann durch 10 teilbar, wenn ihre letzte Ziffer eine 0 ist.
Genauer gesagt ist eine Zahl nur dann ohne Rest durch 10 teilbar, wenn sie keine Einer besitzt, das heißt die Einerstelle unbesetzt und demnach 0 ist.

Unterrichtsstunde zur Teilbarkeit durch 2, 5 und 10: Teilbarkeitsregeln 2-5-10

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