Schülerschreck

Aus dem Leben einer Grundschullehrerin

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Bericht zur Doppel-UV

Posted by Steffi on 6th Dezember and posted in Deutsch, Musik

Die ersten beiden Stunden meiner 1. besonderen Unterrichtsvorbereitung sind vorbei und ich bin ganz zufrieden.

Hier ein paar wild durcheinander geworfene Rückblicke auf die einzelnen Stunden:

Deutsch/Lesen – Fabeln

  • Ich kann schön betont und gut vorlesen.
  • Nach dem 1. Lesen vergewissern, dass alle Schüler die Aussage der Fabel verstanden haben, erst danach in ihre Gruppen schicken.
  • Eine Bildergeschichte zu einer Fabel zu malen ist eher Beschäftigungstherapie als tatsächliche Beschäftigung mit dem Text
  • Die Aufteilung der Gruppen auf verschiedene Räume ist absolut gerechtfertigt, wenn diese Räume nebeneinander liegen. (Hier hatte mein Mann bei meiner Planung größere Sorgen, aber es hätte den Lärmpegel unnötig erhöht, wenn alle 5 Gruppen im Klassenzimmer geblieben wären.
  • An meiner Zielnennung muss ich noch arbeiten. Die ist noch zu wenig mit dem Unterrichtsthema geknüpft und gewinnt die Schüler noch nicht für die folgende Aufgabe.
  • Ein „gemeinsames“ Lesen eines Textes ist nicht möglich. Lieber jeden selber lesen lassen.“
  • Schüler haben tolle Ideen für eigene Geschichten zu Fabel-Lehrsätzen.
  • Ein Interview der Fabeltiere kommt bei den Schülern auch toll an.

Musik/Spielen mit Instrumenten – Boomwhackers

  • Boomwhackers üben eine große Faszination auf Kinder aus.
  • Sie kommen auf viele kreative Spielmöglichkeiten.
  • Gerade beim ersten Arbeiten mit Instrumenten großen Wert auf die Einführung eines Ruhezeichens legen.
  • Beim Ruhezeichen konsequent sein!!!!!
  • Die Schüler kommen beim ersten Kennenlernen auf tolle Ideen: Ordnen der BW nach Tonhöhe, unterschiedliche Spielvariationen, Auf- und Abbauphasen – eine Umstellung des geplanten Unterrichts ist in diesem Falle durchaus gerechtfertigt.
  • Wenn ich ein bestimmtes Spiel im Kopf habe, dann brauche ich die Kinder nicht erst Vermutungen dazu anstellen lassen, wenn ich dann doch mit meinen eigenen Ideen komme.
  • Improvisationsgeschichten bieten die Möglichkeit zu einer sehr intensiven Arbeitsphase mit den Schülern. Ich habe eine „Schneeballschlacht“ veranstaltet, bei der jeder Schüler 2 Schneebälle werfen (=2x mit dem BW schlagen) durfte. Den Zeitpunkt durfte jeder selbst bestimmen. Hier wurde wirklich super mitgearbeitet und intensiv überlegt.

Ich bin mit beiden Stunden sehr zufrieden. Natürlich hätte ich noch etwas verbessern können, aber das ist ja ganz normal im Referendariat.

In Deutsch habe ich in den letzten Stunden die Fabelmerkmale herausgearbeitet und heute haben wir begonnen, eigene Fabeln zu schreiben. Die ersten Entwürfe liegen schon auf meinem Schreibtisch und sind nicht schlecht gelungen.

Mit den Boomwhackern begleiten wir am Freitag in der Adventsfeier das Lied „This little light of mine“. Die erste Probe heute lief ganz gut, aber nach der Adventsfeier muss ich mehr auf die Einhaltung von Regeln beim Spiel mit Instrumenten achten.

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