Schülerschreck

Aus dem Leben einer Grundschullehrerin

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Verwandlung oder Weiterentwicklung?

Posted by Steffi on 24th März and posted in Allgemein

Ist das jetzt eine Verwandlung oder eine Weiterentwicklung im Sinne von Verbesserung?
Für mich scheint es eine Verbesserung zu sein.
Seit November 2012 arbeite ich in München in einer Kindertageseinrichtung und qualifiziere mich dort zur Grundschullehrkraft im Erziehungsdienst.

Das Projekt des Freistaates wird am Pädagogischen Institut der Stadt München mit 30 Seminartagen durchgeführt, die alle 2 Wochen als Blockseminar von 3 Tagen stattfinden. Parallel dazu arbeite ich Vollzeit in einer KiTa. (In meinem Fall in einer städtischen Einrichtung, ich habe aber auch Seminarkolleginnen aus Augsburg, Nürnberg, … , die in ihrer Heimatstadt arbeiten und nur für die Seminare nach München kommen.)

Ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Die Arbeit im Kindergarten ist zwar nicht weniger anstrengend als die Schule, sie ist dies aber auf eine andere Art und Weise.
Statt Lehrplandruck habe ich jetzt Zeit für einzelne Kinder, dafür habe ich diese 8h täglich um mich rum (mit dem entsprechenden Lärmpegel), anstatt den Schülern mittags zu entfliehen und nachmittags allein in Ruhe zu arbeiten.
Dieses Arbeiten ist aber nochmal ein sehr großer Unterschied. Als Grundschullehrkraft im Erziehungsdienst habe ich Feierabend wenn ich die Einrichtung verlasse. Wochenende ist Wochenende und Urlaub ist Urlaub. Als Lehrer war immer was zu tun und das schlechte Gewissen, dass noch dieses und jenes Arbeitsblatt zu erledigen wäre, verließ mich nur selten. Dafür hat man als Lehrer regelmäßig „schulfrei“ ohne erst Urlaub beantragen zu müssen.
Ja, alles hat seine Vor- und Nachteile, die jeder für sich selbst abwiegen muss.
Ich habe mich für die Zeit nach der Qualifizierung bei der Stadt M als pädagogische Fachkraft im Kindergarten beworben.

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