Schülerschreck

Aus dem Leben einer Grundschullehrerin

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Die Qual der Wahl der Sitzordnung

Von Steffi am 23.8.2011  Kategorie:  Allgemein

Das Klassenzimmer ist ausgemessen und ich stehe jetzt vor der Qual der Anordnung der Tische.
Nachdem ich bei der aktuell vorherrschenden Hitze wenig Lust habe im Klassenzimmer die Tische zu rücken, habe ich mir die Maße im Publisher eingetragen und verschiedene Sitzordnungen durchgespielt.
Wichtig ist mir, dass Gruppenarbeit schnell und einfach möglich ist und dass auch ein Sitzkreis oder große Probleme (und möglichst ohne Tische zu verrücken) entstehen kann.

[Edit: Es handelt sich um eine 3. Klasse mit 26 Schülern. Die Tafel befindet sich auf der Skizze unten in der Mitte, rechts sind Fenster, links Wand mit Eingangstür, kleinem Einbauregal und kleiner Seitentafel.]

Ich bin mit meinen Entwürfen noch nicht zufrieden und würde mich über Rückmeldungen freuen, was ich anders machen könnte oder was gegebenenfalls für bzw. gegen eine Variante sprechen würde.
Mein Favorit ist momentan Nr. 1. Was meint ihr?
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1. Gruppentische + Sitzkreis vorne

Vorteile:

  • Gruppenarbeit schnell möglich
  • Gruppen auch für Organisation hilfreich (z.B. Hausaufgaben einsammeln & abgeben)
  • feste Gruppenstrukturen, Gruppe wächst eventuell besser zusammen
  • Tafel kann mit eingebunden werden

Nachteile:

  • wenig Platz für den Sitzkreis
  • größeres Ablenkungs- und Unruhepotential
  • Schüler sitzen enger aufeinander

überarbeitete Versionen mit verschobener Sitzecke:

2. Gruppentische + Sitzkreis hinten

Vorteile:

  • Gruppenarbeit schnell möglich
  • Gruppen auch für Organisation hilfreich (z.B. Hausaufgaben einsammeln & abgeben)
  • feste Gruppenstrukturen, Gruppe wächst eventuell besser zusammen

Nachteile:

  • Tafel kann nicht mit eingebunden werden
  • Schüler sitzen sehr nah beim Lehrer vorne
  • größeres Ablenkungs- und Unruhepotential
  • Schüler sitzen enger aufeinander

3. erweitertes U mit Sitzkreis in der Mitte (die Schüler an den vorderen Tischen sitzen im Kreis und schauen zur Tafel)

Vorteile:

  • wenige direkte Sitznachbarn -> geringeres Unruhepotential
  • Sitzkreis hat Platz und kann sowohl im U, als auch von den Tischen aus stattfinden
  • Anordnung wirkt ruhiger
  • Schüler haben mehr Platz zum Gehen und Sitzen

Nachteile:

  • Gruppenarbeit umständlicher, Schüler müssen sich umsetzen und evtl. Tische schieben
  • organisatorische Vorteile der Gruppen entfallen

Ferienhalbzeit

Von Steffi am 21.8.2011  Kategorie:  Allgemein

3 Wochen Sommerferien sind jetzt vorbei, 3 Wochen liegen noch vor mir.
Die ersten Wochen habe ich fast vollständig mit Erholung, Entspannung und Urlaub verbracht, jetzt ist dann doch auch mal Arbeit angesagt.

ToDo:

  • Zulassungsarbeit für das 2. Staatsexamen (fertig)schreiben (in Arbeit)
  • Stoffverteilungspläne für Mathe, Deutsch, Sachunterricht, Musik und Englisch (in Arbeit)
  • Klassenzimmer begutachten (fotografiert und ausgemessen)
  • Tischordnung überlegen (Gruppentische, U-Form, …)
  • Klassenzimmerdekoration und -einteilung überlegen
  • Kontakt zur Co-Lehrerin aufnehmen (erledigt)
  • die ersten Unterrichtsstunden planen
  • Hefte überlegen – Materialliste für Eltern oder Hefte selbst besorgen
  • Briefe an die Schüler schreiben und rausschicken (verteilen)

Es ist also noch einiges zu tun, aber ich habe ja auch noch ein wenig Zeit.

Ich freue mich schon auf den Schulbeginn!

Update: Alles rechtzeitig erledigt.

Das 2. Jahr beginnt

Von Steffi am 4.8.2011  Kategorie:  Allgemein

Nach einem kurzen Verwirrspiel, an welcher Schule ich denn nun im 2. Jahr meines Vorbereitungsdienstes unterrichten werde, steht die Schule nun fest und ich bin ganz zufrieden damit.

Ich werde im kommenden Schuljahr eine 3. Klasse mit 26 Schülerinnen und Schülern leiten.
Dort unterrichte ich dann Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Musik und Englisch.

Ich freue mich schon auf die Herausforderung der Klassenleitung und auf meine eigene Klasse. :-)

Teilbarkeitsregeln für das Teilen durch 3, 6 und 9

Von Steffi am 7.6.2011  Kategorie:  Allgemein

Um die Teilbarkeit durch 3, 6 und 9 zu erkennen, muss die Quersumme einer Zahl betrachtet werden. (Bei 6 kommt zusätzlich noch die Endstellenregel der Teilbarkeit durch 2 hinzu.)

Quersummenregeln
Die Quersumme ist die Zahl, die gebildet wird, wenn man alle Ziffern einer Zahl zusammenzählt. Die Quersumme von 1086 ist demnach 15.
Während die Herleitung der Endstellenregeln in der Grundschule bei starken Schülern bzw. starken Klassen durchaus thematisiert werden kann, ist die Erklärung der Quersummenregel zu umfangreich. Die Schüler sollen die Teilbarkeitsregeln lediglich situationsgerecht anwenden.

Teilbarkeit durch 3:
Eine Zahl ist dann durch 3 teilbar, wenn ihre Quersumme durch 3 teilbar ist.

Teilbarkeit durch 9:
Eine Zahl ist dann durch 9 teilbar, wenn ihre Quersumme durch 9 teilbar ist.

Herleitung durch die Stellenwerttafel:
Zieht man die Quersumme einer Zahl, dann schiebt man jede Ziffer aus ihrem angestammten Stellenwert in das Feld der Einer. Ein Zehntausender ist danach 9.999 weniger wert als zuvor, ein Tausender 999 weniger, ein Hunderter 99 und ein Zehner 9 weniger. All das, was die Zahlen nun weniger wert sind, ist durch 9 teilbar und demnach auch durch 3. Ist nun die Quersumme, also diese verschobenen Einer, durch 3 bzw. 9 teilbar, dann ist es auch die Ursprungszahl.

Im Grund genommen entspricht das einer Zerlegung der Zahl.
T H Z E
4 2 1 2

Nimmt man die Quersumme der Zahl 4212, so macht man aus 4 Tausendern 4 Einer. Jeder Tausender ist nun also 999 weniger wert als zuvor.
4000 = 4 * 999 + 4 . Selbes mit den Hundertern (2 * 99 + 2) und
Zehnern (1 * 9 + 1). Die zwei Einer bleiben Einer.
Zusammen hat man dann (4 * 999 + 4) + (2 * 99 + 2) + (1 * 9 + 1) + 2 = 4212.
Entsprechend der anfangs genannten Regeln kann man diese Zerlegung umformulieren in:
4 * 999 + 2 * 99 + 1 * 9 + 4 + 2 + 1 + 2 = 4212
Nun kann man sich bezüglich der Teilbarkeit die einzelnen Bestandteile genauer betrachten.
999, 99 und 9 sind immer durch 9 teilbar, egal wie oft sie vorkommen. Dadurch ist der erste Teil unserer Gleichung ebenfalls immer durch 9 teilbar.
Jetzt kommt es nur noch auf die Summe der Einer, also auf die Quersumme an. 4+2+1+2 = 9 -> Die Quersumme ist ebenfalls durch 9 teilbar. Das besagt, dass die gesamte Zahl durch 9 teilbar ist.

Die Teilbarkeit durch 3 ergibt sich aus dieser Regel, da 999 & Co auch immer durch 3 teilbar sind.

Teilbarkeit durch 6:
Eine Zahl ist immer dann durch 6 teilbar, wenn die letzte Ziffer gerade oder eine Null ist und die Quersumme durch 3 teilbar ist.
Hier müssen demnach die Teilbarkeitsregeln für das Teilen durch 2 und das Teilen durch 3 gleichzeitig zutreffen.

Unterrichtsstunde zur Teilbarkeit durch 3, 6 und 9: Teilbarkeitsregeln 3-6-9

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