Von Steffi am 19.11.2010 Kategorie: Deutsch, Musik
Am 30. November steht meine 1. UV an, die ersten zwei Stunden meiner ersten besonderen Unterrichtsvorbereitung.
UV bedeutet viel Vorbereitungsarbeit, Sachanalyse, didaktische Analyse, Kinder vorbereiten und dann mit der hinten im Klassenzimmer sitzenden Seminarleiterin ganz normal unterrichten.
Am 30. November ist noch dazu Doppel-UV, das bedeutet dann doppelte Vorbereitungsarbeit, doppelte Sachanalyse, doppelte didaktische Analyse, Kinder vorbereiten (1x reicht auch bei ‘ner Doppel-UV) und dann zwei Stunden mit der hinten im Klassenzimmer sitzenden Seminarleiterin ganz normal unterrichten.
Bei der Planung einer UV durchläuft man viele Phasen.
1. Fachwahl:
1. Stunde: Deutsch
2. Stunde: Musik
2. grobe Themenwahl:
Deutsch: Fabeln
Musik: Boomwhackers
3. Sequenzplanung:
Fabeln: Kriterien, Fabeln schreiben, … ?
Boomwhackers: Instrumente kennenlernen, rhythmische Übungen, Lied begleiten, vorführen
4. Stundenauswahl:
Fabeln: ?
Boomwhackers: Instrumente kennenlernen und erste rhythmische Übungen
5. Literaturrecherche:
Gestern war ich in der Uni-Bibliothek und habe mir einige Literatur zu den beiden Themen eingescannt, damit ich auch eine Grundlage für die Sachanalyse habe.
6. Sachanalyse:
7. didaktische Analyse:
8. Stundenplanung:
Wie ihr seht, bin ich noch mittendrin in der Planung, aber ich habe ja auch noch etwas Zeit.
Von Steffi am 14.9.2010 Kategorie: Allgemein
Als Lehramtsanwärter muss man auch das amtliche Schriftwesen führen, das heißt Schülerlisten, Schülerbögen, Schülerbeobachtungen, Wochenpläne, Stoffverteilungspläne, Notenlisten, Belehrungskalender und natürlich die tägliche Unterrichtsvorbereitung.
Ganz schön viel und ganz schön aufwendig und vor allem fehlt mir im Moment da noch der Überblick, aber das wird schon noch werden.
Ich überlege im Moment, wie ich diesen ganzen Papierkram sortiere und habe zu Beginn zwei Ordner angelegt – einen für jede Klasse (mit Klassenliste, Notenliste, Beobachtungsbögen für jedes Kind und Platz für die Stoffverteilungspläne in Englisch und Musik und bearbeitete Arbeitsblätter der jeweiligen Klasse).
Meine Wochenpläne werde ich wohl in einen separaten Ordner packen, damit ich den dann bei Unterrichtsbesuchen vorzeigen kann.
Sollte der Stoffverteilungsplan denn dann nicht auch zu den Wochenplänen dazu? Aber ich soll ja auch mit dem Plan arbeiten, ihn ergänzen, verändern, … – das dann alles doppelt?
Und wo hefte ich meine tägliche Unterrichtsvorbereitung ab? Nochmal separat oder zur entsprechenden Klasse dazu, für die ich die jeweilige Stunde geplant habe?
Es wird wohl noch einige Zeit dauern bis ich hier den richtigen Überblick bekomme, aber ich hoffe, dass meine Seminarleiterin uns das in den kommenden Tagen erläutern wird.
Von Steffi am 10.9.2010 Kategorie: Allgemein

Als Lehrer braucht man immer wieder mal ein ganz bestimmtes Papier für den Unterricht, aber deswegen gleich einen ganzen Block zu kaufen geht ins Geld und das Arbeitszimmer ist auch so schon voll genug.
Bei Papersnake.de kann man sich die verschiedensten Blockblätter als pdf-Dokument herunterladen und dann ausdrucken.
Schreibpapier für die Grundschule, Musik-, Noten- und Zeichenpapier und sogar spezielle Blätter mit Fußballfeldern oder ähnlichem für den Sportunterricht – bei Papersnake findet man wirklich eine tolle Auswahl und alles ist kostenlos!
Von Steffi am 9.9.2010 Kategorie: Englisch, Musik
Im kommenden Schuljahr werde ich in zwei vierten Klassen jeweils den Englisch- und Musikunterricht eigenverantwortlich übernehmen.
Das bedeutet neben Notengebung, eigener Unterrichtsplanung und dem “Alleinsein” im Klassenzimmer eben auch, dass ich entscheiden muss, ob die Kinder sich ein Schreibheft, ein Vokabelheft und / oder einen Schnellhefter für den Unterricht besorgen sollen.
Für Musik tendiere ich zum Schnellhefter, weil die Schüler dann Liedtexte und Arbeitsblätter problemlos abheften können. Bei Heften kommt es dann doch manchmal vor, dass Blätter nicht eingeklebt werden. (Außerdem finde ich es nicht gerade umweltfreundlich, wenn in ein Heft Arbeitsblätter eingeklebt werden.)
Tja, in Englisch bin ich leider noch nicht so entschlussfreudig.
Schnellhefter:
Vorteil: Umweltfreundlicher (s. Musik), Tafelbild kann unabhängig vom Hefteintrag gestaltet werden
Nachteil: “Hefteinträge” sind umständlicher, für jedes Thema ist ein Arbeitsblatt nötig, ich brauche Kopiervorlagen für die entsprechenden Themen bzw. muss selbst welche erstellen
Heft:
Vorteil: Hefteinträge sind flexibler (z.B. Farbklekse ins Heft malen + englischen Begriffe darunter schreiben), fortgeschrittene Schüler können später eigene Texte ins Heft schreiben
Nachteil: Arbeitsblätter müssen ins Heft eingeklebt werden, Tafelbild sollte dem Hefteintrag entsprechen, mehr eigenständiges Schreiben nötig für Hefteinträge (zu frühe Einführung des Schriftbildes kann zu Aussprachefehlern führen)
Vokabelheft:
Vom reinen Vokabelheft sehe ich mit großer Wahrscheinlichkeit ab. Im Englischunterricht der Grundschule soll nicht das “Übersetzen” der Vokabeln, sondern eher das umfassende Verständnis der englischen Sprache im Vordergrund stehen. Die Schüler sollen die Vokabeln im Kontext lernen und nicht nur die Wort-für-Wort-Übersetzung.
Keine leichte Entscheidung.