Schülerschreck

Aus dem Leben einer Grundschullehrerin

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Musikprobe Ludwig van Beethoven, Freude, schöner Götterfunken und Europahymne

Von Steffi am 8.12.2010  Kategorie:  Musik

In der vierten Klasse steht in HSU das Thema „Wir in der Welt, die Welt bei uns“ auf dem Plan und die Schüler haben in diesem Zusammenhang auf die Europahymne kennengelernt.
Das habe ich aufgegriffen, um den Schülern das Lied „Freude, schöner Götterfunken“ und bei der Gelegenheit auch Ludwig van Beethoven näher zu bringen.

Auf Grundlage der im Buch „Mozart & Co“ angebotenen Kopiervorlagen habe ich mit den Schülern in vier Unterrichtsstunden zuerst Details über Ludwig van Beethovens Leben erlesen, dann die erste Strophe von „Freude, schöner Götterfunken“ analysiert und interpretiert, das Lied dann gesungen und Informationen zur Europahymne erarbeitet. (Zu diesem Buch gibt es übrigens auch eine tolle CD mit passenden Hörbeispielen. Für „Freude, schöner Götterfunken“ sind hier zum Beispiel zwei Varianten darauf, 1 mit Chor und eine mit Solist.)

Vergangene Woche habe ich dann die Probe geschrieben und fand es wirklich toll, wie viel die Schüler wussten.

Vielleicht hat ja jemand Interesse an Ideen für eine Probe zu diesem Thema. Ich habe sie euch als Word2003-Datei (.doc Format) hochgeladen.

Probe – Beethoven und Freude schöner Götterfunken

Bericht zur Doppel-UV

Von Steffi am 6.12.2010  Kategorie:  Deutsch, Musik

Die ersten beiden Stunden meiner 1. besonderen Unterrichtsvorbereitung sind vorbei und ich bin ganz zufrieden.

Hier ein paar wild durcheinander geworfene Rückblicke auf die einzelnen Stunden:

Deutsch/Lesen – Fabeln

  • Ich kann schön betont und gut vorlesen.
  • Nach dem 1. Lesen vergewissern, dass alle Schüler die Aussage der Fabel verstanden haben, erst danach in ihre Gruppen schicken.
  • Eine Bildergeschichte zu einer Fabel zu malen ist eher Beschäftigungstherapie als tatsächliche Beschäftigung mit dem Text
  • Die Aufteilung der Gruppen auf verschiedene Räume ist absolut gerechtfertigt, wenn diese Räume nebeneinander liegen. (Hier hatte mein Mann bei meiner Planung größere Sorgen, aber es hätte den Lärmpegel unnötig erhöht, wenn alle 5 Gruppen im Klassenzimmer geblieben wären.
  • An meiner Zielnennung muss ich noch arbeiten. Die ist noch zu wenig mit dem Unterrichtsthema geknüpft und gewinnt die Schüler noch nicht für die folgende Aufgabe.
  • Ein „gemeinsames“ Lesen eines Textes ist nicht möglich. Lieber jeden selber lesen lassen.“
  • Schüler haben tolle Ideen für eigene Geschichten zu Fabel-Lehrsätzen.
  • Ein Interview der Fabeltiere kommt bei den Schülern auch toll an.

Musik/Spielen mit Instrumenten – Boomwhackers

  • Boomwhackers üben eine große Faszination auf Kinder aus.
  • Sie kommen auf viele kreative Spielmöglichkeiten.
  • Gerade beim ersten Arbeiten mit Instrumenten großen Wert auf die Einführung eines Ruhezeichens legen.
  • Beim Ruhezeichen konsequent sein!!!!!
  • Die Schüler kommen beim ersten Kennenlernen auf tolle Ideen: Ordnen der BW nach Tonhöhe, unterschiedliche Spielvariationen, Auf- und Abbauphasen – eine Umstellung des geplanten Unterrichts ist in diesem Falle durchaus gerechtfertigt.
  • Wenn ich ein bestimmtes Spiel im Kopf habe, dann brauche ich die Kinder nicht erst Vermutungen dazu anstellen lassen, wenn ich dann doch mit meinen eigenen Ideen komme.
  • Improvisationsgeschichten bieten die Möglichkeit zu einer sehr intensiven Arbeitsphase mit den Schülern. Ich habe eine „Schneeballschlacht“ veranstaltet, bei der jeder Schüler 2 Schneebälle werfen (=2x mit dem BW schlagen) durfte. Den Zeitpunkt durfte jeder selbst bestimmen. Hier wurde wirklich super mitgearbeitet und intensiv überlegt.

Ich bin mit beiden Stunden sehr zufrieden. Natürlich hätte ich noch etwas verbessern können, aber das ist ja ganz normal im Referendariat.

In Deutsch habe ich in den letzten Stunden die Fabelmerkmale herausgearbeitet und heute haben wir begonnen, eigene Fabeln zu schreiben. Die ersten Entwürfe liegen schon auf meinem Schreibtisch und sind nicht schlecht gelungen.

Mit den Boomwhackern begleiten wir am Freitag in der Adventsfeier das Lied „This little light of mine“. Die erste Probe heute lief ganz gut, aber nach der Adventsfeier muss ich mehr auf die Einhaltung von Regeln beim Spiel mit Instrumenten achten.

Kinderbazillen haben ihr neuestes Opfer gefunden

Von Steffi am 24.11.2010  Kategorie:  Allgemein

Ja, jetzt hat es mich auch erwischt.
Gestern Nachmittag bin ich aus den Schuhen gekippt und heute früh konnte ich gerade mal aufstehen.
Da haben mich die Kinder wohl endlich genug angehustet und angeniest.

Nachdem ich gestern Abend auch für meine Verhältnisse sehr frühzeitig ins Bett gegangen bin, heute den halben Tag im Bett und die andere Hälfte in eine Decke eingemümmelt auf der Couch verbracht habe, geht es mir jetzt wieder einigermaßen und ich hoffe, dass ich morgen wieder ins Seminar gehen kann.

Freitag muss ich auf jeden Fall wieder in die Schule, da warten meine Schüler schließlich auf ihre 1. Musikprobe. 😀

Meine UV lag heute auch eher brach, aber inzwischen stehen die Stundenschemata und auch die Begründung für die Themenwahl ist fertig. Morgen Nachmittag setze ich mich an die Fertigstellung der Sachanalyse und dann fehlen nur noch didaktische Analyse, schulische Voraussetzungen und die Arbeitsblätter.
Ist überschaubar. :-)

Schülerassoziationen zu Ludwig van Beethoven

Von Steffi am 19.11.2010  Kategorie:  Stilblüten

Meine 4. Klasse bekam von mir letzte Stunde einen Text über Beethoven.
In diesem Text heißt es unter anderem, dass Beethoven bei seiner Beerdigung von hunderten Wienern begleitet wurde.
Allein diese Aussage sorgte für reichlich Gelächter.

Heute durften sie mir den Text noch einmal wiederholen.

Aussage einer Schülerin:

Beethoven starb mit 100 Wienern.

Daraufhin folgender Kommentar eines Mitschülers:

Wenn ich 100 Wiener ess‘, dann sterb‘ ich glaub auch.

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